Kleintrebnitz ? Wo liegt denn das ?
Kleintrebnitz gibt es leider seit Anfang der 70-ziger Jahre nicht mehr. Ich finde es trotzdem erwähnenswert weil es ja zur Geschichte gehört und ein sehr idyllischer Fleck Erde war der als Ortsteil zu Fichtenberg gehörte.

Hier der amtliche Text:
Zu Fichtenberg gehörte bis zur Kreisreform das südöstlich gelegene Vorwerk Kleintrebnitz.
Dieser Ortsteil wurde im Verlauf zur militärischen Nutzung der NVA devastiert.

  • kleintrebnitz_gasthof_haehner




Der Gasthof "Hähner" von Kleintrebnitz




  • kleintrebnitz_gesamtansicht



Kleintrebnitz als Gesamtaufnahme. Auch eine Försterei gehörte
zu Kleintrebnitz. Hier im Vordergrund zu sehen. Ganz rechts am Bildrand
sieht man den Gasthof "Hähner".




 

 

 

Schweditz wird im Jahre 1199 zum ersten mal erwähnt. Die ortsübliche Aussprache des Namens ist noch heute "Schwerz".

  • schweditz_1999




Schweditz 1999, bewohnt wird das Gehöft von der Familie Freit.
Nach viel Arbeit und Investitionen ist das Gehöft jetzt wieder saniert
und zu einem rechten Schmuckstück verwandelt worden.


  • schweditz_1977




Diese Aufnahme stammt von 1977 und zeigt ein klein wenig das damals noch vorherrschende bäuerliche Leben. Hier in der Einfahrt zum Gehöft.




  • schweditz_1973




Begonnen hat es 1973 als Familie Freit von Dresden nach Schweditz zog.
Hier gab es viel Arbeit und Mühe das Gehöft, welches schon jahrelang
leer stand, wieder bewohnbar zu machen. Das Foto entstand 1974.

Borschütz findet zum ersten Mal 1277 als Bursluwicz Erwähnung.
Der Name läßt sich als Ort von "Leuten eines Borislaw" deuten.

Borschütz ist bis zur Reformation ein Gut des Klosters Marien- bzw. Güldenstern gewesen. Nach der Reformation wurde es verstaatlicht. In Chursachsen war es ein churfürstliches Vorwerk und in Preußen dann eine königliche Domäne (Staatsgut). Dazu gehörte auch als Vorwerk das ehemalige Rittergut Schweditz. Nach einer langen Reihe von Pächtern hatte es danach der königliche Amtsrat Andreas Lücke Senior in Pacht und nach Ihm sein jüngster Sohn königlicher Amtsrat Heinrich Lücke bis 1945. 374 ha wurden im Jahr 1909 bewirtschaftet.

  • herrenhaus
  • koenigliche_domaene

Borschütz war früher weitestgehend eigenständig. Es besass eine eigene Ziegelei, Brennerei, Schmiede, Gärtnerei, Molkerei, Schule und Gaststätte. Es verfügte auch zusammen mit den Lückes auf der Domäne Packisch über eine Dampflokomobile mit Pflug und beschäftigte in der Saison polnische Arbeitskräfte. Tierzucht ist mit Rindern, Pferden, Schweinen und Schafen betrieben worden.
Amtsrat Andreas Lücke Senior gründete 1873/74 mit die Zuckerfabrik Brottewitz und liess 1882 in Packisch, Borschütz und Schweditz als erster Rinder und Schafe mit Erfolg gegen die Milzbrand-Seuche impfen.

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Beitrags - Archiv

Wetter für Fichtenberg/Elbe

Heute
19°C
Höhe ü. NN: 71 m
Luftdruck: 1012 hPa
Niederschlag: 1 mm
Windrichtung: WNW
Geschwindigkeit: 22 km/h
Windböen: 54 km/h
Morgen
21°C
12.07.2020
21°C
13.07.2020
24°C
14.07.2020
26°C
15.07.2020
26°C
© Deutscher Wetterdienst