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Der Heimatverein Fichtenberg / Elbe e.V.
präsentiert Ihnen unsere Gemeinde
mit seinen zahlreichen Vereinen !
Fichtenberg liegt im südwestlichsten
Zipfel des Bundeslandes Brandenburg
Frank Scheffler, Heimatverein Fichtenberg/Elbe e.V.
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{tab=nach 11 Jahren |green}

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05Nach elf Jahren fertig




Fichtenberger Kirche wird am Sonnabend wieder eingeweiht
Vor elf Jahren machten sich die ersten engagierten Christen in Fichtenberg daran, die Dorfkirche zu renovieren. Doch die Aufgabe war größer als gedacht, zog sich über Jahre hin. Nach der Wende kamen hilfreiche Fördermittel und am Sonnabend ist es soweit: Fichtenberg hat seine KIrche wieder ! Mit einem Dankgottesdienst (14 Uhr) soll die Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben werden. Noch sind Handwerker und die Orgelbauer zugange. Denn auch das Instrument hat in den elf langen Baujahren gelitten, soll Sonnabend aber wieder erklingen. Zur Einweihung werden auch Gäste aus der hessischen Partnergemeinde Dachsenhausen und der Gesangsverein Rosberg kommen, die am Wochenende das Programm mit prägen werden. Für Fichtenberg ein Festtag - stand die Kirche in ihren dunkleren Tagen doch kurz vor der baupolizeilichen Sperrung. Pfarrerin Kerstin Höpner-Miech hofft nun, daß bis zum Wochenende auch die letzten Arbeiten erledigt werden können - dann fehlen eigentlich nur noch die alten Kronleuchter und die Kokosläufer, beides soll im nächsten Jahr folgen.

Der Artikel stammt aus einer Elbe-Elster Rundschau aus dem Jahr 1997.


{tab=Einweihung |green}

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05Einweihung




In die Patronatsloge soll eine Heimatstube.
Fast das ganze Dorf war auf den Beinen, als am Sonnabend, dem 12 April 1997 um 14:00 Uhr die Fichtenberger Kirche nach elfjähriger Bauzeit wieder geweiht wurde. Musik- und Singegruppen aus Fichtenberg und der Partnergemeinde Dachsenhausen gestalteten das Programm und viele halfen mit, um den äußeren Rahmen möglichst hübsch zu gestalten - und wenn es "nur" um den Kuchen ging.
Kreisdenkmalpfleger Gerhard Glatte hatte sogar das erste Protokoll einer Begehung mitgebracht, die am 18. Juli 1986 stattgefunden hatte. Damals war man noch davon ausgegangen, daß angesichts des Mangels an Baumaterialien die Balken der Nordemporen genutzt werden müssen. Die Balken waren damals für die Rekonstruktion des maroden Daches vorgesehen, dessen neues Gebälk zur DDR-Zeit noch aus Abrißgebäuden der ganzen Region herorganisiert wurde. Doch trotz Mangels: Die Empore blieb und prägt heute noch die Kirche, die von 1808 und 1810 im Stil des Spätbarock nach einem Brand neu errichtet wurde und durch ihre Schlichtheit eine ruhige Atmosphäre ausstrahlt. Die Patronatsloge auf der Nordseite soll einmal die Heimatstube des Ortes aufnehmen. Einige der Stücke, die dort ihren Platz finden, stammen selbst aus der Kirche - alte Gesimssteine, Nägel und Bauteile, die die Geschichte der Kirche lebendig werden lassen. Unter der Loge soll eine Teeküche entstehen. Die Loge gegenüber - auf der Südseite - wurde bisher als Gemeinderaum und Winterkirche genutzt. Die südlichste Dorfkirche Brandenburgs wurde wieder zu einem Schmuckstück.

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Zur Wiedereinweihung der Fichtenberger Kirche war kaum noch ein freier Platz zu ergattern. Nach elfjähriger Bauzeit wurde das Gotteshaus nun wieder seiner Bestimmung übergeben.

Der Artikel stammt aus einer Elbe-Elster Rundschau aus dem Jahr 1997.


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05Kirche und ihre Besonderheiten




Am Anfang stand der "Westempfang", Mangel bewahrte vieles.
In elfjähriger Bauzeit sammeln sich die kuriosen Geschichten. Das Beispiel der Fichtenberger Kirche zeigt es. So ging es am Anfang einigen Mitstreitern bei der Sicherung des Kirchturms eigentlich um den "Westempfang". Denn auf dem Turm war für die Fichtenberger der ideale Platz dür die Antennen, die das Westfernsehen ins Haus holten. Doch wenn der Kirchturm umgefallen wäre, wäre auch die Westwelle nicht mehr empfangen worden. Also begab man sich gemeinsam an die Arbeit - doch als der Turm gesichert war, stellte sich jedoch heraus, daß auch der Empfang nicht mehr so war, wie er sein sollte. Das Metall, das zur Stabilisierung des Turmgebälk benutzt wurde, störte ganz empfindlich. Auf jeden Fall waren bis zur Wende Dachkonstruktion und Turm komplett erneuert. Wenn auch unter großen Anstrengungen. Ein Name der immer wieder in diesem Zusammenhang fällt, ist der Name Weitz. Angelika und Kurt Weitz spornten alle, die an den Arbeiten beteiligt waren, immer wieder an und machten Mut, erinnert sich Frank Stiehler vom Kirchlichen Bauamt in Beyern. Ob es am Wechselkurs liegt ? Bis zur Wende wurden 60.000 DDR-Mark für den Erhalt der Kirche eingesetzt. Die Kirchengemeinde hatte nahezu alles eingesetzt, um ihre Kirche zu erhalten. Auf jeden Fall war bis zur Währungsunion das Wichtigste getan. Turm, Dach, alles war - wenn auch unter großen Beschaffungsproblemen erledigt. Dann ging es mit Unterstützung der Deutschen Stiftung für Denkmalpflege an die restlichen Arbeiten - am Ende kosteten die allein 520.000 D-Mark. Unorthodox konnten und mußten die Fichtenberger teilweise vorgehen. So wurde der Sims unter dem Kirchendach mangels der geeigneten Steine einfach in Beton gegossen. Eine Variante, die heutzutage vollkommen unakzeptabel wäre. Aber sie hält und war damals das einzig machbare. Für Frank Stiehler war Fichtenberg ein Beispiel mehr, wie Dorfbewohner sich mit ihren Kirchen identifizieren. Der Mitarbeiter des kirchlichen Bauamtes ist überzeugt: Der lange Mangel hatte seine Vorteile. Denn wo kein Geld ist, kann auch nicht umgebaut werden. Und so blieb vieles so erhalten, wie es ursprünglich auch war.

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So präsentiert sich die Fichtenberger Kirche seit dem Wochenende den Besuchern. Jahrelang stand hier ein Wald von Pfosten, der das marode Dach abstützte.

Der Artikel stammt aus einer Elbe-Elster Rundschau aus dem Jahr 1997.

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